Lange habe ich suchen müssen, um an eine Band wie ESL zu geraten. Meine ersten Schritte auf den Brettern, die die Welt bedeuten ging ich in den frühen 90ern seither habe ich viele Bands durchlebt und dabei noch nie den Eindruck gehabt willkommen zu sein oder bleiben zu wollen. Das hat sich geändert, denn die musikalische Zusammenarbeit mit ESL möchte ich nicht mehr missen.

Hier fühle ich mich stets gezwungen an die Grenze zu gehen. Die Grenze, die es ausmacht einen Song gesanglich so werden zu lassen, wie es notwendig ist. Dabei arbeiten wir stets alle gemeinsam daran diesen einen letzten Ton zu finden, der den typischen ESL-Sound ausmacht.


Wir experimentieren mit Stimme, Ausdruck, gesanglichen Konzepten und Tonhöhen.


Letztendlich habe ich bei ESL die gesangliche Harmonie gefunden, die ich in jeder anderen musikalischen Formation so vermisst habe.


Wer mich kennt, der weiß, dass ich in den vergangenen Jahren die unterschiedlichsten Musikstilrichtungen durchlebt habe. Das beinhaltet einen Cocktail aus einem Viertel Folk, einer Messerspitze Blues, ein Löffel voll Mittelalterliches, einen Spritzer Elektropop aufgefüllt mit Gothic Rock. Dazu noch ein wenig gesangliche Ausbildung, viel Übung und ein wenig Talent. Das ganze wurde gut geschüttelt und dabei heraus kam anno 2002 der Sänger von ESL.

 

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