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Gitarre Keyboard Drum-Programming |
| Interview mit
pete
Die Fragen stellt Peter, die Antworten liefert pete, aka Peter. Peter: "Hey pete, wie alt bist Du und was bedeutet das für Dich?" pete:"Nun, ich bin Jahrgang '70 und damit automatisch ein großer Fan von Hagens größtem und einzigem Exportartikel Nena und ihrem Leuchtturm." Peter:"So, und das ist also die Musikerin, die den größten Einfluß auf Deine Musik genommen hat?" pete:"Nein, völlig falsch. Meine Musik ist wie bei allen Musikern von ESL völlig unbeeinflußt von irgendwelchen externen Einflüssen. Nur böse Zungen behaupten, daß aus jeder Note des pete sounds von Robert Smith, den fields of the nephilim oder von the gathering rauszuhören seien. Übrigens nicht die schlechteste Musik. Sie alle zeigen, was wie bei ESL den idealen Song ausmacht. Krachende Gitarren und ein bombastisch melodiös überladener Refrain zum Mitsummen der einen wegschweben läßt." Peter: "Hm?" pete:"Ja. So einfach ist das, wenn mir die ESL Musik, für mich Yoga, persönliches workout und das Auge des Hurrikans in einem, in den Sinn kommt und darauf drängt, freigelassen zu werden." Peter:"Ist es nicht ein bischen einseitig, seine Freizeit nur der Musik zu widmen?" pete:"No! Ganz und gar nicht. Speziell unsere ausgefeilte Bühnenperfomance verlangt mir immer wieder sportliche Höchstleistungen ab, die ich natürlich für ein begeisterungsfähiges Publikum bereitwillig gebe. Außerdem ist Musik sehr vielseitig, wenn man bedenkt, wie viele Instrument ich mit meinem Mac spielen kann. Die Büchse der Pandora ist nichts dagegen. Schließlich bedeutet Musik nicht nur kreatives Ausprobieren, sondern auch solides Handwerk,was meine Lieblingsbeschäftigung, das Verkabeln der mannigfaltigen ESL Gerätschaften angeht. Peter:"Also bist Du ein echter Technokrat?" pete:"Wenn man den negativen Beigeschmack unberücksichtigt läßt, stimmt dies bestimmt. Am liebsten wäre mir, wenn das komplette ESL Equipment hübsch aufgeräumt in einem 19'' Rack unterzubringen wäre. Sozusagen als band-in-a-box, da ich nichts mehr hasse, als Kabelsalat in dem man sich Pirouetten drehend verfängt." Peter:"Ist das nicht ein bischen spießig und ganz und gar rock'n'roll unlike?" pete:"Ja" Peter:"Hm?" pete:"und?, Na ja, ein Zugeständnis mache ich natürlich, wenn auf der Bühne ein paar hübsche Marshallstacks aufgebaut werden. Das Auge musiziert schließlich mit." Peter:"Was bedeutet ESL für Dich?" pete:"Die einzigartige Chance, in gegenseitiger Bestärkung kreativer Stärken und mit einer Menge Spaß wundervolles zu Schaffen. Manchmal ist es schon erstaunlich, wie gelungen unsere gemeinsamen Kompositionen sind. Teilweise können aber nur ESL selbst diese Gelungenheit erfassen." Peter:"Abschließend Dein Tip für ein wirklich gelungenes Gitarrensolo, für all diejenigen Nachwuchstalente, die nicht wie Du schon über zehn Jahre Gitarre spielen." pete:"Danke das Du mich fragst Peter. Ich hätte sonst von alleine darauf kommen müssen. Wichtig ist an das eigene Solo zu glauben, trotz ungläubiger Blicke etwaiger Mitstreiter. Möglichst viele Effekte der vorhanden Geräte müssen eingeschaltet sein, dabei die Regeln gekonnten Verkabelns (ISBN 1234-5678-9101112) beachten. Große Lautstärke birgt Vorteile und ideal ist es, wenn man während des Solos Kuchen holen gehen kann und man beim Betreten des Proberaumes noch die Gitarre von alleine die letzten Töne der Melodie von sich geben sieht. Ich baue alle meine Soli so auf." Peter:"Interessant. Ich danke Dir für Deine aufschlußreichen Aussagen und bin mir sicher, daß die Leser dieses Interviews doch so einiges lernen konnten." pete:"Ja, das ist anzunehmen." |